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Das Beratungsmobil der Polizei ist am Freitag, 02.11.2007, von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr in Elbtal, Ortsteil Elbgrund, Hohlstraße Ortsmitte

„Einbrecher? Gegen die haben wir was!“
 
„Einbrecher kommen überall rein...“ ist eine der Standardaussagen von Bürgerinnen und Bürgern, wenn es um die wichtige Frage geht, wie es mit dem Einbruchsschutz im eigenen Haus oder in der Wohnung bestellt ist.
 
Die polizeiliche Erfahrung zeigt aber, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete „Profis“ sind. Meist handelt es sich vielmehr um Gelegenheitstäter, die sich schon oft durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen von ihren Absichten abhalten lassen. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere „Arbeitszeit“ und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko für den Täter. Tatgelegenheiten sind unter anderem offene oder gekippte Fenster oder Terrassentüren, nicht abgeschlossene oder nicht ausreichend gesicherte Türen, sowie schlecht beleuchtete und schwer einsehbare Nebeneingänge.
 
Untersuchungen belegen eindrucksvoll, dass -vor allem wegen zusätzlicher Sicherungstechnik- über ein Drittel der Einbrüche im Versuchsstadium stecken bleiben.
 
Unter dem Motto „Einbrecher? Gegen die haben wir was!“ geht es auch bei der diesjährigen Aktionswoche der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Limburg–Weilburg vom 26. Oktober bis zum 04. November.
 
Denn gerade in der nun beginnenden Herbstzeit, in der Einbrecher und professionelle Diebesbanden verstärkt den Schutz der Dunkelheit ausnutzen, soll die Bevölkerung ganz besonders sensibilisiert werden.
 
Nach einem festen Fahrplan wird das Beratungsmobil in insgesamt zehn Städten und Gemeinden des Landkreises Limburg–Weilburg Station machen. Als Besonderheit ist in diesem Jahr der Abschluss auf der „9. Bauen und Wohnen“ auf dem Festplatz an den Markthallen in Limburg zu erwähnen.
 
Im Beratungsmobil, einem umgebauten, etwa 12 Meter langen Stadtbus, werden mechanische und elektronische Sicherungstechnik präsentiert. Per Computeranimation können Besucherinnen und Besucher auch selbst Schwachstellen in ihren „eigenen vier Wänden“ herausfinden.
 
Neben Hinweisen zur baulich-technischen Gebäudesicherung nehmen verhaltensorientierte Empfehlungen einen breiten Raum ein. Deshalb wird in dem Info-Bus auch eine Auswahl von Vorbeugungsfilmen der Themenreihe „Aufgepasst Gefahr“ vorgeführt.
 
Schutzmaßnahmen gegen Einbrecher lohnen sich
 
Das „Erlebnis“ Einbruch ist für viele Menschen ein Schock. Häufig belasten die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch psychische Folgen mehr, als der materielle Schaden. Eine Studie des Kriminologen Deegener (Homburg/Saar) belegt, dass Opfer von Raubüberfällen und Wohnungseinbrüchen nach der Tat zu 70 Prozent große Ängste hatten. Psychologen bezeichnen deswegen den Wohnungseinbruch häufig auch als „Einbruch in die Psyche“.
 

 

BeratungsmobilAber auch Geschäftsräume, insbesondere in nachts „menschenleeren“ Industriegebieten, stehen im Visier von Einbrechern. Die Zerstörung oder der Diebstahl von Computern und Servern können für Unternehmen hier den Ruin bedeuten.
Neben der vorrangigen mechanischen Sicherung, empfiehlt sich in solchen Gebäuden der zusätzliche Einsatz von geprüften Einbruchmeldeanlagen, die von qualifizierten Errichtern installiert werden sollten.
 
Für alle Fragen rund um die Sicherheit steht Polizeioberkommissar Uwe Meier von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
 
Ebenso werden bei Interesse auch Fragen zur Einstellung in den Polizeidienst beantwortet.